«Con Corazón»

Humanitäre Hilfe mit Herz - der kleine aber feine schweizerische Verein unterstützt nachhaltig benachteiligte Personen in den peruanischen abgelegenen Andenregionen.

Der Anfang

Wie ist es aber zu all diesen Projekten gekommen? Blick zurück, wie alles anfangs 2010 entstanden ist. Während ihrer sechs monatiger Weltreise mit Fokus auf Südamerika war Danièle Turkier durch ausserordentlich starke Regenfälle in Cusco gestrandet und konnte somit nicht wie ursprünglich geplant den lang ersehnten Inca-Trail begehen. Die extremen Wassermassen führten zu unzähligen Erdrutschen rund um Cusco, wobei rund 80'000 Personen ihr Hab und Gut verloren haben. Da diese Umweltkatastrophe zeitgleich mit dem verheerenden Erdbeben in Haiti stattfand, ging dieses Elend in der Weltpresse gänzlich unter. Danièle leistete spontan Nothilfe vor Ort und machte bei diesen Einsätzen die schicksalshafte Bekanntschaft mit der aus Cusco stammenden Krankenschwester Ana. Die tiefe Freundschaft zu Ana und die gemeinsame humanitäre Hilfe waren der Anfang von «Con Corazón».

Zum Verein

In dieser Zeit wurden in der Nähe von Cusco unter anderem Schulkinder unterstützt und Mütter zu Strickerinnen ausgebildet. Zwischenzeitlich stricken die Mütter für den schweizerischen Fair Trade Händler «El Tucan». Die Stickerinnen können so ein eigenes Einkommen erwirtschaften.
Der Verein «Con Corazón» ist zusätzlich in extrem abgelegenen Gemeinden auf rund 4'000 M.ü.M. aktiv und unterstützt dort die Ärmsten der Andenbevölkerung. Nachhaltige Beispiele dafür sind die intensive Unterstützung von lokalen Schulen, der Bau einer Forellen- und einer Meerschweinchen-Zucht, sowie der Aufbau einer mobilen medizinischen Versorgung. Da diese Sprechstunden nicht für eine gesundheitliche Grundversorgung ausreichen, hat «Con Corazón» in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Aarau ein Gesundheitszentrum erstellt.